
Treffpunkt Wirtschaft PM
Informationsabende für Unternehmen
In der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Wirtschaft PM“ bieten wir Gründern und Gründerinnen und Unternehmerinnen und Unternehmern an unterschiedlichen Standorten im Landkreis eine Informations-, Kommunikations- und Aktionsplattform.
Unser Anliegen ist es, Ihnen durch interessante Vorträge mit lebendigen Praxisbeispielen von Unternehmern und Unternehmerinnen für Unternehmerinnen und Unternehmer aktuelle Informationen zu vermitteln, damit Sie Probleme schneller erkennen, Chancen besser nutzen können und somit erfolgreicher am Markt agieren. Der informelle Austausch und anregende Gespräche untereinander in angenehmer Atmosphäre runden die informativen Abende ab.
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Nächste Termine
Kontakt

Caroline Stallbaum
Wirtschaftsförderung & Berufsorientierung
Technologie- und Gründerzentrum Potsdam-Mittelmark GmbH
Mail: caroline.stallbaum@tgz.pm
Tel.: +49 33841 65-390
Fax: +49 33841 65-403
Rückblick zu unseren letzten Veranstaltungen
Förderprogramme + aktuelle Cybercrime-Phänomene & Schutzmaßnahmen | Bad Belzig| 23.04.2026
Rund 50 Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region kamen im Paulinenhof in Bad Belzig zusammen, um sich beim Treffpunkt Wirtschaft PM über aktuelle Entwicklungen in der Cybersicherheit und passende Fördermöglichkeiten zu informieren. Die Veranstaltung verdeutlichte eindrucksvoll, wie groß der Informationsbedarf bei diesen Zukunftsthemen ist.
Eröffnet wurde der Abend von Marion Muschert vom Landkreis Potsdam-Mittelmark. In ihrer Begrüßung betonte sie die wachsende Bedeutung digitaler Sicherheit für Unternehmen aller Größenordnungen: „Cyberkriminalität ist längst kein Randthema mehr. Sie betrifft Unternehmen ganz konkret und kann erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen. Umso wichtiger ist es, frühzeitig zu handeln und vorhandene Unterstützungsangebote zu nutzen.“
Im Anschluss stellte Dietmar Koske von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) verschiedene Förderprogramme vor, die Unternehmen bei Investitionen in Digitalisierung und IT-Sicherheit unterstützen. Ergänzend dazu gab Jörn Hänsel von der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) Einblicke in Beratungs- und Unterstützungsangebote für die regionale Wirtschaft. Beide Beiträge machten deutlich, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt, finanzielle und strukturelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Ein besonderer Höhepunkt des Abends war der Fachvortrag von Rocco Prielipp von der Polizei Brandenburg. Er erläuterte anschaulich aktuelle Cybercrime-Phänomene und zeigte auf, mit welchen Methoden Angreifer heute vorgehen. Dabei standen insbesondere Phishing-Angriffe, Ransomware und Social Engineering im Fokus. Anhand konkreter Beispiele wurde deutlich, wie raffiniert Cyberkriminelle agieren und wie wichtig es ist, sowohl technische als auch organisatorische Schutzmaßnahmen zu etablieren.
„Viele Angriffe beginnen mit scheinbar harmlosen E-Mails oder gezielten Täuschungsversuchen. Sensibilisierte Mitarbeitende sind daher eine der wichtigsten Verteidigungslinien“, so die Kernaussage des Vortrags. Gleichzeitig wurde betont, dass Prävention und kontinuierliche Weiterbildung entscheidend sind, um Risiken nachhaltig zu minimieren.
Auch die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit der Veranstaltung. „Unser Ziel ist es, aktuelle Themen praxisnah aufzubereiten und den Austausch zwischen Unternehmen, Institutionen und Experten zu fördern“, erklärten Caroline Stallbaum und Linda Schröder vom Projekt Schule & Wirtschaftsforum PM der TGZ PM GmbH. „Die positive Resonanz und die engagierten Gespräche vor Ort bestätigen, wie wichtig solche Formate für die regionale Wirtschaft sind.“
Organisiert wurde der Treffpunkt Wirtschaft PM im Auftrag und mit Mitteln der kreislichen Wirtschaftsförderung. Zudem unterstützten die Investitionsbank des Landes Brandenburg sowie die Bürgschaftsbank die Umsetzung finanziell.
Neben den Fachvorträgen spielte auch das Networking eine zentrale Rolle. Beim anschließenden Get-Together nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und individuelle Fragen zu vertiefen. Gerade dieser persönliche Austausch wurde vielfach als besonders wertvoll hervorgehoben.
Ein wesentliches Fazit des Abends: Cybersicherheit ist eine dauerhafte Aufgabe, die strategisches Vorgehen erfordert. Unternehmen sollten nicht nur in Technik investieren, sondern auch ihre Mitarbeitenden schulen und klare Prozesse etablieren. Gleichzeitig bieten Förderprogramme wichtige Unterstützung, um notwendige Maßnahmen umzusetzen. und mit Mitteln des Landkreises Potsdam-Mittelmark, umsetzt.







Social Media und KI als Wachstumsmotor | Luckenwalde| 02.06.2026
Unter dem Titel „Social Media Marketing: So steigern Sie die Sichtbarkeit und das Wachstum Ihres Unternehmens!“ lud der „Treffpunkt Wirtschaft PM + TF“ am 2. März 2026 in die Hochschulpräsenzstelle nach Luckenwalde ein. Zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming folgten der Einladung, um sich über digitale Strategien, Künstliche Intelligenz und konkrete Fördermöglichkeiten zu informieren. Das Interesse an praxisnahen Lösungen für mehr Sichtbarkeit und Wachstum ist groß.
Im gemeinsamen Grußwort machten Dr. Christoph Löwer, Beigeordneter des Landkreises Potsdam-Mittelmark, und Siegmund Trebschuh, Dezernent des Dezernats IV des Landkreises Teltow-Fläming, die Bedeutung des Themas deutlich. „Viele Unternehmen wissen, dass sie im digitalen Raum präsenter sein müssen, doch es fehlt oft an Zeit, Know-how oder einer klaren Strategie“, erklärte Christoph Löwer. „Mit unserer Veranstaltung möchten wir konkrete Impulse geben und zeigen, dass Social Media und KI keine unüberwindbaren Hürden sind, sondern echte Chancen für nachhaltiges Wachstum bieten“, ergänzte Siegmund Trebschuh.
Trebschuh betonte darüber hinaus: „Die Wettbewerbsfähigkeit unserer regionalen Wirtschaft hängt maßgeblich davon ab, wie gut sie digitale Instrumente nutzt. Mit dem Treffpunkt Wirtschaft schaffen wir eine Plattform für Wissenstransfer, Austausch und Vernetzung – direkt vor Ort und zugeschnitten auf die Bedürfnisse unserer Unternehmen.“ Löwer unterstrich: „Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist es entscheidend, Trends frühzeitig aufzugreifen und in die eigene Strategie zu integrieren. Wir unterstützen diesen Prozess aktiv, indem wir Wissen bündeln, Netzwerke stärken und praxisnahe Formate wie den Treffpunkt Wirtschaft ermöglichen.“
Im Anschluss zeigte Henrike Homeyer vom European Digital Innovation Hub pro_digital, wie Social Media einfach und effizient genutzt werden kann. Sie stellte leicht zugängliche KI-Tools vor, die Unternehmen bei der Content-Erstellung, Themenplanung und Zielgruppenanalyse unterstützen. Ihr Leitfaden für erfolgreiche Social-Media-Beiträge machte deutlich: Entscheidend sind klare Botschaften, Authentizität und eine konsistente Strategie. KI könne Prozesse beschleunigen, ersetze jedoch nicht die individuelle Handschrift eines Unternehmens.
Konkrete Unterstützungsmöglichkeiten präsentierte Lucas Rohloff von der Investitionsbank des Landes Brandenburg. Er informierte über Förderprogramme im Bereich Social Media, die Weiterbildungsrichtlinie sowie das Programm „Brandenburger Innovationsfachkräfte“. Gerade für kleinere Betriebe seien diese Instrumente eine wertvolle Hilfe, um digitale Projekte umzusetzen oder entsprechendes Personal zu qualifizieren.
Einen praxisnahen Einblick in den Einsatz generativer KI im Unternehmensalltag gab Bastian Prell vom Start-up novito.ai in Kooperation mit der Technische Hochschule Wildau. Anhand konkreter Anwendungsbeispiele demonstrierte er, wie KI-gestützte Systeme Texte, Bilder oder Datenanalysen erzeugen und so Marketing- und Geschäftsprozesse effizienter gestalten können.
Wie digitale Strategien in der Praxis wirken, berichteten anschließend regionale Unternehmen. Die SCHIELICKE BAU Hoch-, Tief- und Ingenieurbau GmbH aus Beelitz, vertreten durch Thomas Block-Deponte, schilderte, wie sie durch gezielte Social-Media-Aktivitäten ihre Arbeitgebermarke stärken und Fachkräfte gewinnen konnte. Authentische Einblicke in Bauprojekte und Teamarbeit hätten die Reichweite deutlich erhöht und neue Bewerbungen generiert.
Auch das Tower Restaurant Cockpit auf dem Flugplatz Schönhagen, vertreten durch Christoph Wulf, berichtete von positiven Erfahrungen. Durch regelmäßige Beiträge, Veranstaltungsankündigungen und visuelle Eindrücke aus dem Restaurantalltag sei es gelungen, neue Gästegruppen anzusprechen und die Auslastung zu steigern.
Ein besonders bewegender Beitrag kam von Dimitri Kapetzke von der MillStep Maschinenbau UG. Unter dem Titel „Wie Social Media mich nach der Insolvenz gerettet hat“ schilderte er offen seinen unternehmerischen Neuanfang. Durch konsequente Präsenz auf digitalen Plattformen, transparente Kommunikation und den gezielten Einsatz von Online-Marketing habe er neue Kunden gewonnen und Vertrauen zurückerlangt.
Abgerundet wurde das Programm durch die Vorstellung der Projekte der Hochschulpräsenzstelle Luckenwalde sowie einen Rundgang durch den Makerspace. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich über Kooperationsmöglichkeiten, Forschungsprojekte und Innovationsangebote zu informieren.
Beim anschließenden Netzwerken entwickelten sich intensive Gespräche zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft. Visitenkarten wurden ausgetauscht, erste Kooperationen angedacht und Erfahrungen geteilt. Die offene Atmosphäre machte deutlich, dass digitale Transformation nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel regionaler Akteure gelingt.
Mit dem „Treffpunkt Wirtschaft PM + TF“ setzten die Wirtschaftsförderung Teltow-Fläming und das Netzwerk Schule & Wirtschaftsforum PM der TGZ PM GmbH ein starkes Zeichen für digitale Zukunftsfähigkeit. Die Veranstaltung zeigte: Social Media und KI sind keine abstrakten Trends, sondern konkrete Werkzeuge für mehr Sichtbarkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum in der Region.



